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Ruhig und besonnen: So werden Ausnahmesituationen gemeistert

Meldung vom 31.07.2018 Handgranaten im Landratsamt abgegeben - Tanja Fischl und Wolfgang Bauernfeind haben alles richtig gemacht

Passau. Scharf oder nicht scharf? Völlig verrottet oder doch noch funktionsfähig? Zwei Handgranaten aus dem Ersten Weltkrieg war das nicht anzusehen, als sie ein Landkreisbürger im Landratsamt abgegeben hat. Tanja Fischl und Wolfgang Bauernfeind vom Sachgebiet Waffenrecht hatten dann aber alles richtig gemacht -„überlegt handeln und Ruhe bewahren. Das ist in einer Ausnahmesituation das Wichtigste“, sagte Landrat Franz Meyer rückblickend auf den Vorfall. Die beiden Mitarbeiter haben diese Grundregeln vorbildlich umgesetzt. Sie haben die Situation sofort erfasst, jede weitere Untersuchung der Gegenstände unterlassen und die Information entsprechend im Haus weitergegeben. Dafür dankte Landrat Franz Meyer den beiden bei einem offiziellen Termin in seinem Amtszimmer.

Ein Hausbesitzer hatte bei Abrissarbeiten Ende Juni 2018 alte Munition gefunden und diese im Sachgebiet Waffenrecht abgeben wollen. Bei der Sichtung der Gegenstände haben die Mitarbeiter jedoch die zwei alten Sprengkörper entdeckt. Da nicht klar war, ob von den Granaten Gefahr ausging, wurden in Absprache mit der Abteilungsleiterin für Sicherheit und Ordnung, Verena Schwarz, und der Büroleiterin des Landrats, Birgit Bachl, vorsorglich die umliegenden Büros geräumt und die Gänge gesperrt. Der angeforderte Kampfmittelräumdienst konnte nach kurzer Begutachtung Entwarnung geben und die Handgranaten sicherstellen.

Tanja Fischl und Wolfgang Bauernfeind hätten in dieser Ausnahmesituation vorbildlich gehandelt, zeigte sich Landrat Franz Meyer beeindruckt, „dafür möchte ich Ihnen im Namen des ganzen Hauses danken.“ Diesem Dank schloss sich auch der Stellvertreter des Landrats, Raimund Kneidinger an. Mit einem kleinen Geschenk drückte der Landrat seine Anerkennung gegenüber den beiden Mitarbeitern aus. „Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Sachgebieten werden immer wieder mit außergewöhnlichen, teils gefährlichen Situationen konfrontiert und gerade in solchen Situationen steht die Sicherheit für das gesamte Haus an oberster Stelle“, so die Büroleiterin des Landrats bei dem Termin. Auch im Hinblick auf die gewonnenen Erfahrungen aus dem Vorfall und die Reaktion von Fischl und Bauernfeind war sich Abteilungsleiterin Verena Schwarz sicher: „Sie haben absolut richtig gehandelt.“

Stellvertretender des Landrats Raimund Kneidinger (v.l), Abteilungsleiterin Verena Schwarz, Büroleiterin Birgit Bachl (v.r.) und Landrat Franz Meyer dankten Tanja Fischl und Wolfgang Bauernfeind für ihr vorbildliches Handeln.

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