Kreisstraße zwischen Fürstenstein und Eging: Erster Bauabschnitt fertig

28. April 2026: Landkreis investiert rund 600.000 Euro in Kreisstraße PA 25
Sanierung Kreisstraße PA 25

Fürstenstein/Eging am See. Seit einigen Wochen schon wird am „Burgstallberg“ in Fürstenstein gebaut. Der Landkreis Passau saniert hier die Kreisstraße PA 25, die die Gemeinde Fürstenstein mit dem Markt Eging verbindet. Der erste und auch aufwendigste Bauabschnitt zwischen der Ortsdurchfahrt Fürstenstein und Reutherfurth kann in diesen Tagen abgeschlossen werden. Landrat Raimund Kneidinger hat zusammen mit Fürstensteins Bürgermeister Stephan Gawlik und dem Sachgebietsleiter der Kreisstraßenverwaltung, Christian Hausinger die Baustelle besichtigt.

Auf einer Länge von insgesamt drei Kilometern wird die Verbindungsstraße zwischen Fürstenstein und Eging erneuert, aufgeteilt in drei Bauabschnitte. Der erste Abschnitt über den „Burgstallberg“ umfasste 5.000 Quadratmeter Asphaltfräsarbeiten, den Einbau von 600 t Asphalttragschicht als Profilausgleich, sowie 360 t Asphaltdeckschicht. Als Bankettbefestigung wurden außerdem jeweils 300 Quadratmeter Rasengittersteine und Bankettplatten eingebaut, sowie Einflaufschächte und Durchlässe mit Pflaster eingefasst.

In Reutherfurth wird voraussichtlich nächstes Jahr das Durchlassbauwerk erneuert, außerdem ist im Bereich Harmering noch der Glasfaserausbau ausständig. Dieser Bereich wird daher bei der aktuellen Maßnahme noch nicht saniert. Der zweite Bauabschnitt umfasst also ab dieser Woche den Bereich hinter der Ortschaft Harmering bis zum dortigen Kreisverkehr, informierte Christian Hausinger beim Vor-Ort-Termin. Für dieses Teilstück sind etwa zwei Wochen Bauzeit vorgesehen. Voraussichtlich ab 11. Mai kann dann mit dem dritten Bauabschnitt begonnen werden. Hier wird das Teilstück der Straße Richtung Kollmering ab der Abzweigung Einzendoblmühle bis ungefähr auf Höhe der Firma Kusser saniert. Insgesamt steckt der Landkreis Passau rund 600.000 Euro in die Sanierungsmaßnahme.

Landrat Raimund Kneidinger betonte die Wichtigkeit der Sanierungsmaßnahmen: „Wir haben mit knapp 600 Kilometern eines der längsten Kreisstraßennetze in Bayern. Dieses instand zu halten fordert uns als Landkreis Jahr für Jahr. Doch für unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Wirtschaft sind unsere Straßen wichtige Bestandteile unserer Infrastruktur. Und deshalb nehmen wir unsere Verantwortung hier auch ernst und setzen alles daran, unsere Straßen in bestmöglichem Zustand zu halten.“ Bürgermeister Stephan Gawlik zeigte sich dankbar für die Sanierungsmaßnahme des Landkreises. „Auch wenn wir mit der Baustelle in der Dreiburgenstraße im Moment auf zwei wichtigen Verkehrsachsen mit Einschränkungen leben müssen, profitieren wir am Ende von den verbesserten Straßenzügen in unserer Gemeinde.“