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Corona: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Meldung vom 24.11.2021 Aktuelle Infektionsschutzmaßnahmen und -Regelungen - Informationen für Betroffene

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen, Telefonnummern und Links rund um das Thema Coronavirus.

Der tagesaktuelle und maßgebliche Inzidenzwert kann hier abgerufen werden.

Informationen für Betroffene

Informationen über die Vorgehensweise und das richtige Verhalten

Wer ein positives Testergebnis erhalten hat, begibt sich bitte umgehend in die Selbstisolation (Quarantäne), auch wenn noch kein Anruf des Gesundheitsamtes erfolgt ist.

Im Rahmen der deutschlandweiten „Priorisierung“ der Kontaktermittlung werden positiv Getestete vom Gesundheitsamt meist damit beauftragt, ihre engen Kontaktpersonen selbst zu informieren. Gerade angesichts der derzeit rapiden Ausbreitung des Virus im Landkreis Passau, bittet das Landratsamt alle Betroffenen nachdrücklich darum, dies ernst zu nehmen.

Alle Betroffenen, also sowohl positiv per PCR-Test getestet, als auch positiv per Schnell-/Selbsttest getesteten sowie Kontaktpersonen finden die Informationen über die Vorgehensweise und das richtige Verhalten hier:

Infoblätter für Betroffene

FAQ: Ich hatte Kontakt zu einem Infizierten – Was soll ich tun?

Wann besteht für mich eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Ansteckungsfahr besteht, wenn Sie engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske entsprechend getragen haben.

Die Ansteckungsgefahr besteht so lange, bis die infizierte Person aus der Isolation entlassen ist.
Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Werde ich vom Gesundheitsamt kontaktiert?

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf

  • Haushaltsangehörige, also Partnerin oder Partner, Kinder und weitere Personen, die mit in der Wohnung leben. Sie haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen. Sie könnten eine Infektion in Risikogruppen weitertragen oder eine Vielzahl von Menschen anstecken. Dies betrifft Personen in Pflege-oder Altenheimen, in Obdachlosenunterkünften, Asylunterkünften, Justizvollzugsanstalten und ambulanten Pflegediensten, sowohl diejenigen, die dort arbeiten, als auch diejenigen, die dort leben oder betreut werden. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen.


Andere Kontaktpersonen

Personen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen können sie durch die infizierten Personen selbst informiert werden.

Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollte seine eigenen Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln genau befolgen, sich mit einem Schnelltest selbst testen und auf mögliche Krankheitszeichen von COVID-19 achten.

Wichtig zu wissen: Solange keine Krankheitszeichen auftreten und die ggf. durchgeführten Corona-Tests negativ sind, muss kein Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden und es besteht keine Quarantänepflicht.

Geimpfte und genesene Personen (für letztere gilt: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion nicht älter als 6 Monate) sind in der Regel, auch bei einem engen Kontakt, von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einem Infizierten hatte?

Eigenverantwortlich handeln – Empfehlungen zum Verhalten:

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem eine Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und lüften.
  • Regelmäßig testen: Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung an das zuständige Gesundheitsamt.

Was gilt für mich als Schüler?

Gibt es einen positiven Corona-Fall in einer Klasse, gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schüler/innen, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten. Die übrigen Schüler werden dann eine Woche lang täglich getestet.

Gibt es innerhalb von 5 Tagen (rückwirkend auf den ersten positiven Corona-Fall) einen zweiten positiven Fall in der gleichen Klasse, so kommt die gesamte Klasse in Quarantäne. Die Schule verständigt in diesem Fall unverzüglich das Gesundheitsamt, das die Quarantäne für alle Schüler der Klasse (positiver Fall und Kontaktschüler/in, soweit nicht geimpft oder genesen) sowie weitere erforderliche Maßnahmen veranlasst.

Treten bei Schülern als Kontaktpersonen während der Quarantäne Symptome auf, ist dies unverzüglich ärztlich abzuklären.

Haushaltskontakte des positiv getesteten Schülers sind ebenfalls enge Kontaktpersonen und müssen in Quarantäne, soweit sie nicht geimpft oder genesen sind. Weitere außerschulische Kontakte werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen können diese durch den infizierten Schüler selbst bzw. durch dessen Eltern informiert werden. Sie sollten Kontakte reduzieren, Hygieneregeln beachten, sich mit einem Schnelltest selbst testen und auf Krankheitssymptome achten.

Mehr Sicherheit für Geimpfte

Diese Verhaltensregeln sollten auch geimpfte und genesene Personen berücksichtigen. Sie haben im Vergleich zu Ungeimpften zwar ein viel geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

Es gibt keine wirksamere Prävention als eine Impfung – Nutzen Sie die Chance!

Die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe wurde umfassend geprüft. Impfen ist die beste Möglichkeit, um sich vor einer Corona-Erkrankung und auch deren möglichen Langzeitfolgen („Long COVID“) zu schützen. Damit helfen Sie sich, Ihren Angehörigen und den Menschen in Ihrer Umgebung. Je mehr Personen geimpft sind, desto weniger erkranken schwer oder sterben am Coronavirus. Und wer geimpft ist, muss auch als enge Kontaktperson in der Regel keine Quarantäne einhalten. Nutzen Sie diese Chance – Impfen ist ein zentraler Baustein hin zu mehr Normalität.

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Wesentliche aktuelle Regelungen

Was wurde im Ministerrat am 3. Dezember beschlossen?

Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor sehr ernst. Die Entwicklung der Infektionszahlen in Bayern zeigt zwar, dass die getroffenen Maßnahmen wirken. Trotzdem müssen mit Blick auf die weiterhin schwindenden Krankenhauskapazitäten weitere Einschränkungen erfolgen. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 2. Dezember 2021 gemeinsam mit der Bundeskanzlerin dazu einen Beschluss gefasst. Auf dieser Grundlage beschließt der Ministerrat:

  1. Die 15. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) wird in folgenden Punkten zum 4. Dezember 2021 (Inkrafttreten) angepasst:
    • Zu großen überregionalen Sportveranstaltungen, insb. den Spielen der Bundesligen, sind keine Zuschauer zugelassen („Geisterspiele“). Ausgenommen sind die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb sowie für die mediale Berichterstattung erforderlichen Personen, wenn sie die für 2G plus üblichen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.
    • Für gastronomische Angebote unter freiem Himmel gelten künftig die gleichen Beschränkungen wie für gastronomische Angebote in geschlossenen Räumen, das bedeutet insbesondere Zugangsbeschränkungen nach 2G. Auf belebten öffentlichen Flächen bleibt außerdem der Konsum von Alkohol untersagt; die Örtlichkeiten sind von den Kreisverwaltungsbehörden festzulegen.
    • Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist nur unter 2G-Bedingungen gestattet, soweit sie nicht der Deckung des täglichen Bedarfs dienen. Diese Bestimmung tritt – um den Geschäften Zeit zur Vorbereitung zu geben – erst am 8. Dezember 2021(Mittwoch) in Kraft.
      Zum täglichen Bedarf gehören in Anlehnung an den Katalog der Bundesnotbremse insbesondere:
      • Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung
      • Getränkemärkte
      • Reformhäuser
      • Babyfachmärkte
      • Apotheken
      • Sanitätshäuser
      • Drogerien
      • Optiker
      • Hörakustiker
      • Tankstellen
      • Stellen des Zeitungsverkaufs
      • Buchhandlungen,
      • Blumenfachgeschäfte
      • Tierbedarfsmärkte
      • Futtermittelmärkte
      • Bau- und Gartenmärkte (auch der Weihnachtsbaumverkauf)
      • und der Großhandel.

    • An Silvester und am Neujahrstag sind Ansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten. Soweit rechtlich möglich soll ein Feuerwerksverbot durch die Kommunen auf öffentlichen Plätzen erlassen werden. Der Bund ist aufgefordert, wie im letzten Jahr ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik zu erlassen.

  2. Perspektivisch:
    • Kontaktbeschränkungen: Sobald der Bund die rechtlichen Grundlagen durch Änderung der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung schafft, werden die Kontaktbeschränkungen entsprechend dem gestrigen MPK-Beschluss weiter verschärft: Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind dann auf den eigenen Hausstand sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Hausstands beschränkt. Dies gilt nicht für Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen.
      Bis zum Inkrafttreten dieser Regelung dürfen Ungeimpfte und Nichtgenesene sich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands treffen. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten sowie Geimpfte und Genesene bleiben für die Gesamtzahl außer Acht.
    • Bayern ist derzeit mit Blick auf das Infektionsgeschehen insgesamt ein hoch belastetes Gebiet. Sobald der Bund die erforderliche Rechtsänderung vornimmt, gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften für Geimpfte und Genese in Umsetzung des gestrigen MPK-Beschlusses eine Teilnehmergrenze von 50 Personen indoor und 200 Personen outdoor.

Was sind die wesentlichen Regelungen auf Bundes- und Landesebene?

  • Es gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nichtgenesene.
  • Für die Gastronomie besteht eine Sperrzeit („Sperrstunde“) zwischen 22 und 5 Uhr.
  • Diskos, Clubs, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie Schankwirtschaften (Bars) werden geschlossen.
  • Jahres- und Weihnachtsmärkte sowie Volksfeste unterbleiben.
  • Im Groß- und Einzelhandel gilt eine Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 m2 Ladenfläche.
  • Ab dem 25. November 2021 gibt es für Landkreise / kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 1000 einen regionalen Hotspot-Lockdown. In diesen Fällenist eine Vielzahl von Veranstaltungen, Einrichtungen und Betrieben untersagt.
  • An den meisten Arbeitsplätzen gilt 3G.
  • Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Flugverkehr gilt 3G für Fahr- bzw. Fluggäste und Kontroll- und Servicepersonal (ausgenommen Schüler und Taxifahrten).

Welche Kontaktbeschränkungen gelten und wer ist davon betroffen?

Die Kontaktbeschränkungen gelten ausschließlich für Ungeimpfte / Nichtgenesene. Sie dürfen sich nur mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen treffen.

 

Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten zählen nicht mit. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

 

Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

 

Bitte beachten Sie den Beschluss des Ministerrat vom 3.12.2021, wonach ab dem 4.12.2021 folgende Änderung gelten soll: „Ungeimpfte und Nichtgenesene dürfen sich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands treffen. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten sowie Geimpfte und Genesene bleiben für die Gesamtzahl außer Acht."

Wo gilt 2G plus?

2G plus gilt für den Zugang von Anbietern, Veranstaltern, Betreibern, Besuchern, Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen

  • zu öffentlichen und privaten Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten,
  • zu Sportstätten, praktischer Sportausbildung,
  • zum Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen
  • zu Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, zoologischen und botanischen Gärten,
  • zu Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und
    zu infektiologisch vergleichbaren Bereichen.

Ungeimpfte / nichtgenesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige dieser Betriebe und Veranstaltungen, die Kundenkontakt haben, brauchen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche einen negativen PCR-Testnachweis. § 28b Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) bleibt unberührt, wonach am Arbeitsplatz 3G gilt, wenn an der Arbeitsstätte physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können.

Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet.

In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten, in denen 2G plus gilt, muss ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den einzelnen Plätzen eingehalten werden und dürfen maximal 25 % der Kapazität genutzt werden.
 

Folgende ungeimpfte / nichtgenesene Personen können zugelassen werden:

  • Personen,
    • die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und
    • dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält,
    • und die einen negativen PCR-Testnachweis vorlegen
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag und noch nicht eingeschulte Kinder
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten.

Wo gilt 2G?

2G gilt für den Zugang von Anbietern, Veranstaltern, Betreibern, Besuchern, Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen zu geschlossenen Räumen (vorbehaltlich speziellerer Regelungen)

  • in Gastronomie, Beherbergungswesen, Hochschulen, Bibliotheken und Archiven
  • bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung und infektiologisch vergleichbaren Bereichen
  • bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen und
  • bei Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.
     

Ungeimpfte / nichtgenesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige dieser Betriebe und Veranstaltungen brauchen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche einen negativen PCR-Testnachweis. In der Gastronomie, in der Beherbergung und bei Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind, besteht alternativ die Möglichkeit anstelle des negativen PCR-Testnachweises an jedem Arbeitstag einen aktuellen negativen Antigenschnelltest oder unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttest vorzulegen.

 § 28b Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) bleibt unberührt, wonach am Arbeitsplatz 3G gilt, wenn an der Arbeitsstätte physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können.

Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet.

 

Folgende ungeimpfte / nichtgenesene Personen können zugelassen werden:

  • Personen,
    • die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und
    • dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält,
    • und die einen negativen PCR-Testnachweis vorlegen
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag und noch nicht eingeschulte Kinder
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten sowie in der Gastronomie und im Beherbergungswesen
  • Personen im Rahmen der Durchführung von Prüfungen
    • mit negativem PCR-Testnachweis oder
    • im Rahmen der Durchführung laufender Prüfungsblöcke, die bereits vor dem 24. November 2021 begonnen haben
  • für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte bei Vorlage eines negativen PCR-Testnachweises.

Wo gilt 3G?

3G gilt

  • am Arbeitsplatz, wenn an der Arbeitsstätte physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können
  • für Transporte von mehreren Beschäftigten zur Arbeitsstätte oder von der Arbeitsstätte
     

Arbeitgebern und Beschäftigten ist das Betreten der Arbeitsstätte erlaubt, um unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Testangebot oder ein Impfangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen.

3G gilt außerdem im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Flugverkehr für Fahr- bzw. Fluggäste und Kontroll- und Servicepersonal. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler sowie Taxifahrten. Die Nachweispflichten sollen stichprobenartig kontrolliert werden.

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Aktuelle Corona-Regelungen

2G, 2G plus und 3G

Was bedeutet 2G, 2G plus und 3G?

3G steht für geimpft, genesen oder getestet.

2G plus steht für geimpft oder genesen sowie zusätzlich negativ getestet.

2G steht für geimpft oder genesen.

Im Rahmen von 2G und 2G plus:

  • Kinder bis zum 6. Geburtstag,
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten sowie in der Gastronomie und im Beherbergungswesen
  • noch nicht eingeschulte Kinder

werden getesteten Personen gleichgestellt.

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Informationen zum Thema Coronavirus

Links und Infos

Welche aktuellen Einschränkungen gelten in Bayern? - Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie:
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege:
Aktuelle Informationen und was Bürgerinnen und Bürger wissen müssen, Rechtsgrundlagen
https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/
Regierung von Niederbayern (Entschädigung Quarantäne): https://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/5g/rechtsfragen/entschaedigung_ifsg/index.phpRobert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.htmlBundesministerium für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ 

Informationen für Ein- und Rückreisende

Informationen zu aktuell geltenden Einreiseregelungen finden Sie hier auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Zur digitalen Einreiseanmeldung kommen Sie hier:

Digitale Einreisanmeldung

Die erhaltene Bestätigung nach der erfolgreichen digitalen Einreiseanmeldung ist bei der Einreise mitzuführen.
Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist eine schriftliche Ersatzanmeldung nach folgendem Muster auszufüllen und der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zuzusenden: Muster Ersatzanmeldung

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoVi-2i besteht. Welche Länder als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder als Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, können Sie hier tagesaktuell abrufen: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreisequarantäne, zu den Ausnahmen von der Quarantänepflicht finden Sie hier auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums (Schnellsuche der häufigsten Fragen - Bürgerinnen und Bürger - Quarantänemaßnahmen für Einreisende)

Wichtige Telefonnummern

Corona-Virus-Hotline der Bayerischen Staatsregierung:
089 122 220

Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Kontaktbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können beantwortet werden.


• Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung: 116117
• Staatliches Gesundheitsamt: 0851/397 800
• Hotline des Bayerischen Gesundheitsministeriums: 09131/6808-5101
• Hotline des Kultusministeriums: 089/2186-2971
• Hotline des Wirtschaftsministeriums für Unternehmen: 089/2162-2101
• Telefon-Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit: 030/346 465 100

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Kategorien: Corona

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