Auch im 25. Jahr: „Das Ökomobil ist so jung wie eh und je“

04. September 2026: Ein Erfolgsmodell des Kreisjugendrings seit 2001 – Tour durch fast alle Landkreisgemeinden – Mission: Verständnis für Natur und Umwelt wecken

Sommerferien und Ökomobil – Diese Kombination gehört einfach zusammen. Seit 25 Jahren ist der grasgrüne Kleinlaster des Kreisjugendrings (KJR) unterwegs, Mehr als 20.000 Kinder haben seit dieser Zeit beim KJR-Ferienprogramm mitgemacht. Auch in der Saison 2026 ist das Ökomobil unterwegs. Stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer besuchte jetzt die Station Ortenburg und konnte unter anderem erfahren, dass teilnehmende Kinder von früher mittlerweile schon zu hauptamtlichen und ehrenamtlichen Betreuern von heute geworden sind.

35 Stationen wird das Ökomobil-Team bis Mitte September absolviert haben. Die nächsten Termine (jeweils 10-14 Uhr) sind am Montag, 7. September in Pocking (Zufahrt Solarpark, Füssinger Straße), Dienstag, 8. September in Rotthalmünster (Bei der Wieskapelle), Mittwoch 9. September in Bad Füssing (Alter Sportplatz Würding), Donnerstag 10. September in Kirchham (Alte Mühle Tutting), Freitag, 11. September in Bad Griesbach (An den Sternsteinhofhütten) und Montag, 14. September, in Fürstenzell (Heiligenbrunn). Weitere Informationen unter www.landkreis-passau.de.

Bei der Station in Ortenburg hatten sich mit Cornelia Wasner-Sommer und Bürgermeister Stefan Lang zwei Besucher angekündigt, die zwar nicht mehr ganz zur Alterszielgruppe des Ökomobils gehören, aber hier dennoch viel Neues erfahren konnten. Etwa, dass mittlerweile schon die zweite Generation von Kindern mit dabei ist und aus manchen der kleinen Teilnehmer der Anfangsjahre die Betreuerinnen und Betreuer von heute geworden sind. Diese Betreuer – ob hauptamtlich oder im Ehrenamt -braucht der KJR auch dringend, absolvieren sie ja ein beachtliches Pensum in den Schulferien. wie die Kommunale Jugendpflegerin Alexandra Venus beim Termin mit der Vize-Landrätin und Bürgermeister erläuterte. Schwerpunkt seien natürlich die großen Sommerferien, aber bereits mit den freien Tagen an Pfingsten gehe es los, so Alexandra Venus.  Das Kernteam des Ökomobils besteht aus Sophia Danner und Sebastian Klein. Der grüne Kleinlaster kann von den Gemeinden im Rahmen des Ferienprogramms für Einsätze im Landkreis Passau gebucht werden. Der Einsatz dauert in der Regel vier Stunden und richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren. Das Angebot ist buchbar von Mai bis September. Die Einsätze werden jeweils von einer pädagogischen Fachkraft und mehreren speziell geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen geplant und durchgeführt.

Cornelia Wasner-Sommer wollte beim Besuch in Ortenburg wissen, ob Filzen und Speckstein-Bearbeitung immer noch der Renner seien. „Ja, absolut und das wird sich wohl auch nicht ändern,“ wie Sophia Danner feststellte. Allerdings machte die Witterung dem Team in Ortenburg einen kleinen Strich durch die Rechnung. Mangels ausreichend Sonnenschein kam der Solar-Ofen nicht so auf Temperatur, dass es für warmes Wasser zum Filzen gereicht hätte. Stattdessen waren dann Arbeiten mit Ton der Renner und gemeinsame Spiele im angrenzenden Wald. Jakob Semmler, der schon lange ehrenamtlich für den KJR tätig ist: „Immer geht es uns darum, Verständnis für die Natur und den schonenden Umgang mit ihren Ressourcen zu fördern.“

Stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer nannte das Ökomobil eine „feste Einrichtung für die Ferienzeit. Es ist toll, dass das Team im ganzen Landkreis Station macht, viele Kinder warten richtig darauf“. Und mit Bürgermeister Stefan Lang war sie sich einig: „Auch im 25 Jahr ist die Idee des Ökomobils so jung und aktuell wie je und eh.“ Laut Lang sei das Ökomobil eine feste Einrichtung in den Ferienprogrammen des Marktes Ortenburg und „eine großartige Leistung, die der Kreisjugendring mit seinen Betreuerinnen und Betreuern jeden Sommer vollbringt“. 

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KJR Ökomobil Tour 2026
Hatten Spaß beim Ökomobil in Ortenburg: Die Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern Jakob Semmler (rechts), Sophie Aigner (v.l.), Sophia Danner und Kommunale Jugendpflegerin Alexandra Venus. Mitten drin die stellvertretende Landrätin Cormelia Wasner-Sommer und (ganz links) Bürgermeister Stefan Lang.