Atemschutz-Training: Landkreis und Stadt üben gemeinsam
Beste Trainingsbedingungen, optimale Auslastung der Übungsanlage und als Ergebnis ein hervorragendes Ausbildungsniveau für alle Atemschutzträger der Feuerwehren im Landkreis Passau und der Stadt Passau: Die gemeinsame Nutzung der Übungsanlage am Feuerwehrzentrum Vilshofen bezeichneten Landrat Raimund Kneidinger und Passaus Oberbürgermeister Andreas Rother als „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten. Eine entsprechende Nutzungsvereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.
Fast 2100 Einsatzkräfte aus den gemeindlichen Feuerwehren im Landkreis und den Wehren in der Stadt sowie auch Atemschutzträger der ZF-Werksfeuerwehr und Einheiten des THW Passau und THW Vilshofen nutzen die Anlage pro Jahr. Damit sei die Anlage nach Angaben von Karin Meisl, Sachgebietsleiterin des Ordnungsamtes am Landratsamt, praktisch durchgehend genutzt. Der Landkreis Passau besitzt seit 1990 diese Atemschutzübungsanlage sowie ein Ausbildungszentrum für Atemschutz in Vilshofen. Nach der Generalsanierung 2021 wurde auch der Betrieb dieser Anlage durch den Landkreis übernommen und neu geregelt. Die damals noch befristete Nutzungsvereinbarung mit der Stadt wurde nun neu gefasst und ohne Befristung abgeschlossen. Die vollelektronische Anlage verfügt unter anderem über Laufbänder, Ergometer, Kriechstrecken und Nebeltechnik
Bei der Vertragsunterzeichnung zeigten sich sowohl der Landrat als auch der Oberbürgermeister beeindruckt von der Übungsleistung der Atemschutzträger. Das Training in Vilshofen fordere die Teilnehmer sowohl körperlich als auch mental. OB Andreas Rother und Landrat Raimund Kneidinger: „Das ist Höchstleistung im Interesse unserer Sicherheit.“