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Christa Unger, Seniorenbeauftragte Aidenbach

Mein Name ist Christa Unger, ich wohne seit September 2014 in Aidenbach. Als ich nach langer Vollzeitbeschäftigung mit Ablauf 2017 in Pension ging wurde mir im Laufe des nächsten Jahres klar, dass ich mich neben Haushalt, Garten und Familie noch ehrenamtlich engagieren möchte, da ich schon während meiner Berufstätigkeit gerne mit Menschen jeden Alters zusammen war. Als  dann im Herbst 2018 die Frage an mich gestellt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, als Seniorenbeauftragte zu arbeiten, konnte ich bereits nach kurzer Bedenkzeit und Rücksprache mit meinem Ehemann die Zusage geben.

Warum sind sie Seniorenbeauftragte?

Die monatlichen Seniorentreffs mit wachsenden Teilnehmerzahlen bestätigten mir, dass diese Tätigkeit mit  Senioren die richtige Entscheidung war. Neben den monatlichen Seniorentreffs kamen dann noch weitere Zusammenkünfte in Form von Spielenachmittage und monatliche Seniorenfilmnachmittage hinzu.

2019 wurde dann auch noch die Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, bei der sich auch gleich mehrere freiwillige Helfer meldeten und von den Hilfsbedürftigen immer wieder nachgefragt wird.

Leider ist seit Frühjahr 2020 Corona dazwischengekommen und im Mai 2020 der Tod meines Ehemannes. Diese beiden Ereignisse haben die monatlichen Seniorentreffs, Kinonachmittage und Spieletreffs, mit Ausnahme der Nachbarschaftshilfe weitestgehend zum Erliegen gebracht, zum Leidwesen der Senioren, für die es auch während der Coronazeit wichtig gewesen wäre, Kontakte und Treffen zu haben. Zumindest konnte ich die Kontakte zu den mir sehr lieb gewordenen Senioren über gelegentliche Telefonate bzw. kurze Gespräche bei Einkäufen aufrechterhalten.

Was bedeutet für Sie das Ehrenamt?

Die Arbeit mit Senioren macht mir große Freude und auch eine große Bereicherung für mich. Ich bin auch sehr dankbar, dass auch die freiwilligen Helfer der Nachbarschaftshilfe immer gerne bereit sind, einen Fahrdienst zu Ärzten und Fußpflege zu übernehmen, Hilfen bei Handwerks- oder Gartenarbeiten zu übernehmen, wenn niemand aus der Familie da ist, der hier einspringen kann, oder auch Spaziergänge mit Senioren im Rollstuhl zu machen. 

Zusammen mit den Seniorenbeauftragten in Aldersbach, die das Projekt "auf Rädern zum Essen" ins Leben gerufen haben sind nun auch die Aidenbacher und Beutelsbacher Senioren dabei, einmal monatlich Samstags in einem Restaurant zum Essen zu fahren. Hier gibt es die Gelegenheit sich zu unterhalten, neue Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig auch einmal auszuspannen – wenn Corona das zulässt. 

 

 

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