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Wirtschaftsregion Passau: Förderprojekt geht in neue Periode – mit neuem Schwerpunkt

Schul- und Arbeitswelt besser verknüpfen ist ein Baustein in der aktuellen Förderperiode: (v.l.) Vanessa Peter (Projektmanagerin), Jürgen Dupper (Oberbürgermeister der Stadt Passau), Armin Diewald stellvertretender Landrat im Amt), Nikolas Adjan (Gründer der Oabat UG), Roland Gruber Sachgebietsleiter Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung), Raimund Kneidinger (Landrat Landkreis Passau), Werner Lang (Wirtschaftsreferent der Stadt Passau) wollen dieses Thema vorantreiben.

Meldung vom 05.03.2022 Ziel bleibt Verbesserung der Fachkräftesituation – Stärkerer Fokus liegt künftig auf Unterstützung heimischer Betriebe – Projekt „Azubiplattform“ in Kooperation mit „Oabat“

Passau. Seit 2019 läuft das Förderprojekt der Wirtschaftsregion „Der Landkreis Passau und die Stadt Passau – Die Alternative zu überteuerten Ballungsräumen“. Der Fokus lag hier auf der Vermarktung der Region und deren Standortvorteile nach außen. Zum Jahresbeginn lief die neue Förderperiode an. Sie steht künftig unter dem Titel „Wirtschaftsregion Passau – Als Netzwerk Zukunft gestalten“. Um den Wirtschaftsstandort zu stärken und die Fachkräftesituation zu verbessern, soll neben dem bisherigen Schwerpunkt auch die heimische Wirtschaft noch mehr unterstützt werden.

Dazu ist bereits ein Projekt in Zusammenarbeit mit „Oabat“, einem Passauer Startup-Unternehmen in Arbeit. „Entstehen soll eine Azubiplattform, die sozusagen als Knotenpunkt zwischen Lehrern, Schülern und Unternehmen fungiert,“ erklärt Projektmanagerin Vanessa Peter. Entstehen soll dabei kein klassisches Stellenportal, wie Mitgründer von Oabat, Nikolas Adjan betont. Vielmehr soll eine Plattform etabliert werden, „die Schul- und Arbeitswelt näher zusammenbringen soll.“ Gelingen soll dies unter anderem mit kurzen Videos aus den Betrieben der Region, mit denen sich die Arbeitgeber viel besser vorstellen und Eindrücke vermitteln können.

Das Projekt in Zusammenarbeit mit „Oabat“ ist aber nur ein Teil der Planungen für die neue Förderperiode. Insgesamt soll durch weitere gezielte Maßnahmen die „Marke“ der Wirtschaftsregion Passau nach außen vor allem aber nach innen gestärkt werden. Mit diesem verstärkten Fokus der Vermarktung nach innen soll die Fachkräftesituation verbessert werden. Denn viele Unternehmen suchen gerade händeringend nach qualifiziertem Personal.

Entsprechend des Projekttitels sind regionale Arbeitgeber eingeladen sich einzubringen und die Ausgestaltung der Inhalte unmittelbar mitzubestimmen. Interessierte Unternehmen können sich unter 0851 397-756 an die Projektmanagerin wenden. Vor dem Hintergrund der direkten Beteiligung von Unternehmen konnten diese bis Mitte Februar im Rahmen einer Umfrage bereits Bedarfe vorgeben. Mit einem Rücklauf von über 230 Antwortbögen haben eine Vielzahl von Betrieben diese Möglichkeit genutzt. Die detaillierte Aufarbeitung und Analyse der Umfrage wird bis Ende März erfolgen.

Dass der Freistaat Bayern auch in der Periode 2022 bis 2024 Fördermittel für das Regionalmanagement zur Verfügung stellt, freut Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Landrat Raimund Kneidinger. Die Fördersumme ist dabei nicht unerheblich: fast eine halbe Million Euro fließt im Rahmen dieses Projekts von der Staatskasse in die Region Passau, weiß Regionalmanager Roland Gruber.

„Als Region müssen wir uns auf geänderte Rahmenbedingungen einstellen. Und die erfordern aktuell eine stärkere Unterstützung der heimischen Betriebe. Dieser Verantwortung sind wir und bewusst und nehmen diese auch wahr,“ so Landrat Raimund Kneidinger. „Die Betriebe in Stadt und Landkreis Passau leisten einen großen Beitrag zum Wohlstand und zu unserer lebenswerten Region. Umso mehr müssen wir auf unsere Unternehmen schauen und sie in engem Schulterschluss zwischen Stadt und Landkreis Passau unterstützen,“ sagt Oberbürgermeister Jürgen Dupper.

Kategorien: Wirtschaft

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