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Vorsicht an der Rottbrücke: Kein Winterdienst möglich

Meldung vom 04.12.2020 Schlechter Bauzustand der Brücke erfordert Verkehrsbeschränkung – Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h und Fahrbahnverengung

Passau. Weil der Bauzustand der denkmalgeschützten Rottbrücke in Neuhaus am Inn nur noch eine eingeschränkte Befahrbarkeit zulässt, bittet die Kreisstraßenverwaltung des Landkreises Passau Autofahrer zur besonderen Vorsicht gerade in der bevorstehenden Winterzeit. Denn der Zustand der Rottbrücke lässt die Durchführung des Winterdienstes nicht mehr zu. Zudem gelten zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer weitere beschränkende Maßnahmen.

Schon seit einiger Zeit gilt auf der Brücke eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h und eine Tonnagebeschränkung auf 3,5 Tonnen. Durch die geringe Belastbarkeit der Brücke ist die Einhaltung der Geschwindigkeits- und Tonnagebeschränkung von größter Bedeutung. Deshalb wurde nun eine zusätzliche künstliche Fahrbahnverengung eingerichtet, die Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Beschränkungen anhalten soll.

Die jüngsten statischen Untersuchungen des Brückenbauwerks haben außerdem ergeben, dass eine Befahrung durch schwere Fahrzeuge nicht mehr möglich ist. Das Bauwerk könnte unter Umständen weiter beschädigt werden. Das hat zur Folge, dass die Kreisstraßenverwaltung im Bereich der Rottbrücke den Winterdienst nicht mehr durchführen kann. Dies gilt für das Brückenbauwerk selbst und die Bereiche davor, bzw. dahinter bis zur nächstgelegenen Einmündung, die als Wendepunkt für die Winterdienstfahrzeuge dienen. Eine entsprechende Beschilderung wurde bereits aufgestellt.

„Durch diese Maßnahme kann eine Vollsperrung der Brücke über die Wintermonate vermieden werden,“ so Herbert Hebel, Leiter der Kreisstraßenverwaltung. Eine Befahrbarkeit für PKWs ist damit auch im Winter möglich, soweit es Straßen- und Schneeverhältnisse zulassen. Weil im Bereich der Brücke kein Räum- und Streudienst erfolgen kann ist dabei allerdings erhöhte Vorsicht geboten, die Befahrung erfolgt auf eigene Gefahr.

Über diese Kompromisslösung zeigt sich auch Bürgermeister Stephan Dorn erfreut: „Ich bin erleichtert, dass es zu keiner Vollsperrung kommen muss, bitte aber gleichzeitig eindringlich alle Autofahrer, sich an die Verkehrsbeschränkungen zu halten.“

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