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Luca-App erleichtert auch im Landkreis Passau Kontaktverfolgung und -datenerfassung

Landrat Raimund Kneidinger (v.r.), stellvertretende Gesundheitsamtsleiterin Dr. Ines Hübner, Gesundheitsamtsleiterin Gabriele Bareuther und Abteilungsleiterin für öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt, Verena Schwarz sind von den Vorteilen der Luca-App für Bürger, Unternehmen und den öffentlichen Gesundheitsdienst überzeugt und werben für deren Nutzung.

Meldung vom 15.05.2021 Gesundheitsamt Passau verwendet App-Lösung – Klare Vorteile für Nutzer – Landrat wirbt für Nutzung durch Einrichtungen und Bürger

Lkr. Passau. Auch wenn mit tendenziell sinkenden Inzidenzwerten Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Landkreis Passau in Aussicht stehen, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Um auch mit künftigen oder bereits bestehenden Öffnungsmöglichkeiten eine schnelle, sichere und zuverlässige Kontaktverfolgung und Gästeregistrierung zu gewährleisten, setzt das Passauer Gesundheitsamt die Luca-App ein. „Sowohl für Nutzer, Unternehmen und Organisationen als auch für das Gesundheitsamt entsteht mit der Luca-App eine Win-Win-Situation“, ist Landrat Raimund Kneidinger überzeugt.

Mit der mobilen Anwendung ist es für das Gesundheitsamt möglich, Daten von relevanten Kontaktpersonen zu einem Infizierten schnell abzufragen. Im Detail funktioniert dies so: Unternehmen, Einrichtungen, Restaurants, Geschäfte, usw. registrieren sich in der Luca-App oder über die entsprechende Web-Oberfläche und können eine oder mehrere sog. „Locations“ anlegen, also Orte, wo potentiell Kontakte stattfinden. Größere Unternehmen und Einrichtungen können auch mehrere Bereiche innerhalb ihres Betriebs zum Check-In anlegen, um so eine differenziertere Kontaktverfolgung zu ermöglichen. App-Nutzer legen ebenfalls einmalig einen persönlichen Account an und können sich dann beim Betreten registrierter „Locations“ mittels QR-Code einchecken bzw. beim Verlassen wieder auschecken.

Der große Vorteil für Nutzer und Betriebe: Das Einchecken über die Luca-App in einer Location ersetzt die Gästeregistrierung, die beispielsweise in gastronomischen Einrichtungen, Beherbergungsbetrieben, bei körpernahen Dienstleistern, in Kulturstätten, usw. vorgeschrieben ist. Im Gegensatz zur Registrierung auf Papierformularen werden die Daten über die App verschlüsselt gespeichert. Die Daten werden erst durch die Freigabe des Nutzers oder des jeweiligen Unternehmens an das Gesundheitsamt übermittelt. App-Nutzer müssen ihre Daten nur einmal bei der Registrierung angeben und sparen sich dann das immer wiederkehrende Ausfüllen von Papierformularen. Betriebe und Unternehmen können mit der App die Zeit für die Kontaktdatenerfassung sparen. Außerdem erfolgt durch die Luca-App jeglicher Datenverkehr von der Speicherung bis zur Übermittlung an das Gesundheitsamt verschlüsselt und unter den geltenden Datenschutzrichtlinien.

Wie erhält das Gesundheitsamt die Daten von relevanten Kontaktpersonen über die Luca-App? Geht beim Gesundheitsamt ein positiver Laborbefund ein, wird die betroffene Person kontaktiert. Nutzt der Betroffene die Luca-App, wird er vom Gesundheitsamt aufgefordert, seine Historie an das Gesundheitsamt freizugeben. Dies funktioniert mittels persönlicher TAN. Das Gesundheitsamt kann mit dieser TAN die relevanten Check-Ins des Betroffenen der letzten Tage einsehen und im Anschluss die registrierten „Locations“ auffordern, die Daten anderer eingecheckter Personen für die relevanten Besuchszeiträume des Infizierten freizugeben. Auf diese Weise kann das Gesundheitsamt schnell die relevanten Kontaktpersonen identifizieren und die nötigen Maßnahmen treffen, um Infektionsketten zuverlässig zu unterbrechen.

Landrat Raimund Kneidinger sieht in der App eine Chance, das Infektionsgeschehen gerade jetzt in der abklingenden dritten Welle dauerhaft unter Kontrolle zu halten. „Das muss jetzt, bis wir eine ausreichende Immunisierung haben, unser Ziel sein, um das Infektionsgeschehen so gut wie möglich einzudämmen und dabei den Aufwand der Kontaktverfolgung für alle Beteiligten so gering und sicher wie möglich zu halten“, so Kneidinger. Der Landrat wirbt deshalb für die Nutzung der App sowohl durch Unternehmen, Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr als auch durch die Bürgerinnen und Bürger. „Die Nutzung ist kostenlos und nur mit einem geringen Aufwand verbunden. Je mehr Menschen und Locations sich beteiligen, desto zuverlässiger und schneller kann die Kontaktverfolgung funktionieren. Denn gerade die Kontaktverfolgung hat sich seit Beginn der Pandemie als eines der wirksamsten Instrumente im Kampf gegen Corona bewiesen“, so der Landrat. Die Luca-App biete für alle Beteiligten klare Vorteile und Erleichterungen bei der Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen, insbesondere der Kontaktdatenerfassung.

Auch der Landkreis Passau selbst nutzt die Luca-App an seinen Dienststellen. Derzeit werden die Bereiche mit entsprechendem Besucheraufkommen mit Check-In-Möglichkeiten ausgestattet.

Alle Informationen für Bürgerinnen und Bürger, für Betriebe und Unternehmen sowie der Download-Link zur App unter www.luca-app.de.

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