Kreisverbindungskommando: Michael Rösch neuer Vize

07. Oktober 2026: Kommando hat wichtige Aufgabe als Schnittstelle der Bundeswehr zu Behörden – Einsatz u.a. bei Pandemie

Hochwasser, Schneekatastrophe, Sturm oder Pandemie: Wenn die Bundeswehr den Landkreis in Notfällen und besonderen Lagen unterstützt, ist das Kreisverbindungskommando (KVK) die zentrale Schnittstelle. Neuer stellvertretender KVK-Leiter ist Hauptmann Michael Rösch. Der Reserve-Offizier wurde jetzt im Landratsamt bestellt.

Michael Rösch (Alter48) war bis 2013 im aktiven Dienst und ist nach einem Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst aktuell am Landratsamt Passau als Datenschutzbeauftragter tätig (seit 2018).

Seine Bestellung zum stellvertretenden Leiter des Kreisverbindungskommandos erfolgte durch Oberst der Reserve Claus Schorn, Leiter des Bezirksverbindungskommandos Niederbayern. Verena Schwarz, Vertreterin des Landrats im Amt, nutzte den Termin, um auch die enorme Bedeutung der Bundeswehr als Partner in Notsituationen hinzuweisen. Das Kreisverbindungskommando informiere über die Unterstützungsmöglichkeiten der Bundeswehr, berate die zivilen Entscheidungsträger und koordiniere im Bedarfsfall die Zusammenarbeit. Dies habe sich bei Naturkatastrophen, schweren Unglücksfällen oder anderen besonderen Lagen bestens bewährt. Verena Schwarz erinnerte dabei an mehrere Einsätze im Landkreis, zuletzt beim Kampf gegen die Corona-Pandemie, als zeitgleich bis zu 120 Soldaten in der Kontaktnachverfolgung oder als helfende Hände in den Landkreis-Gesundheitseinrichtungen wichtige Aufgaben übernahmen.

Neuer Vize bei Kreisverbindungskommando
An der Urkundenübergabe im Landratsamt nahmen teil (v.l.): Stabsfeldwebel d.R. Rainer Garbas, Regierungsdirektorin Verena Schwarz (Vertreterin des Landrats im Amt), Oberstleutnant d.R. Markus Zaglauer (Leiter KVK Stadt Passau), Hauptmann d.R. Michael Rösch, Oberstleutnant d.R Andreas Königer (Leiter KVK Landkreis Passau), Oberst d.R. Claus Schorn und Stabsfeldwebel d.R. Klaus Egger