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Kreisbauhof erweitert in Ortenburg

Meldung vom 22.10.2021 Zwei neue Lagerhallen für Streusalz, Straßenaushub und Geräte

Mehr Flexibilität und wirtschaftlichere Aufgabenerfüllung sind mit der Erweiterung des Kreisbauhofs in Ortenburg möglich, haben Straßenmeister Marco Zerreis (v.l.), Leitender Regierungsdirektor Armin Diewald, Leiter der Kreisstraßenverwaltung, Herbert Hebel, Ortenburgs Bürgermeister Stefan Lang und Landrat Raimund Kneidinger bei einer Besichtigung der neuen Flächen und Hallen festgestellt.

Ortenburg. Für knapp 600 Kilometer Straßennetz sind die Straßenmeistereien des Landkreises Passau zuständig. Jede Menge Maschinen und Geräte sind für den Straßendienst und die Instandhaltung des Verkehrsnetzes nötig. Im Kreisbauhof Ortenburg standen bisher viele der teuren Spezialgeräte im Freien. Der Landkreis hatte nun Gelegenheit, von der Immobilienverwaltung der Raiffeisen-Handels-GmbH Ortenburg eine rund 8.000 Quadratmeter große Gewerbefläche samt zwei großer Rundbogenhallen und einer LKW-Waage zu erwerben. Damit können nun in unmittelbarer Nähe zum Kreisbauhof im Gewerbegebiet Afham in Ortenburg zusätzliche Lagerflächen genutzt werden.

Die größere der beiden Hallen – etwa 2.000 Quadratmeter groß - dient künftig als Unterstellplatz für Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. Ein Teil dieser Halle ist variabel abtrennbar und hat die Zulassung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz für die Zwischenlagerung von Straßenaushub für den Zeitraum vom Ausbau über die Beprobung bis zur ordnungsgemäßen Entsorgung. Bisher mussten dafür kurzzeitig Flächen angemietet, für die Lagerung vorbereitet und anschließend wiederhergestellt werden. Das bedeutet für die Kreisstraßenverwaltung künftig eine Zeit- und Kostenersparnis.

Die kleinere, knapp 500 Quadratmeter große Halle wird derzeit noch für ihre künftige Nutzung vorbereitet. Hier soll ein zusätzliches Streugut-Lager mit einer Lagerkapazität von rund 1.000 Tonnen eingerichtet werden. Rund 4800 Tonnen Streusalz werden auf den knapp 600 Kilometern Kreisstraßen über eine Wintersaison benötigt. Da die bisherigen Lagerflächen diesen Bedarf nicht vollständig decken konnten, musste über den Winter meist Streusalz zu deutlich höheren Preisen als im Frühjahr oder Sommer nachgekauft werden. Künftig kann der komplette Jahresbedarf im Sommer eingekauft und gelagert werden. Pro Jahr rechnet der Leiter der Kreisstraßenverwaltung, Herbert Hebel allein hier mit einer Kostenersparnis von rund 40.000 Euro. Die Gesamtkosten für den Erwerb der Immobilie liegen bei rund einer Million Euro.

Landrat Raimund Kneidinger sieht in dem Ankauf der Gewerbefläche mit Lagerhallen eine langfristige Investition der Kreisstraßenverwaltung. „Die Erfüllung der immer weiter steigenden gesetzlichen Vorgaben, Ansprüche und Aufgaben unserer Bauhöfe muss auch in Zukunft gesichert sein. Die beiden Hallen, die Lagerflächen und die LKW-Waage, die uns jetzt zur Verfügung stehen ermöglichen uns eine größere Flexibilität und helfen uns auf lange Sicht durch die Einsparung von Mietkosten und die vorhandenen Lagerkapazitäten wirtschaftlicher zu handeln“, so Kneidinger.

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