Information, Spannung – aber vor allem ganz viel Spaß beim KJR-Programm 2026

25. März 2026: Volles Programm: Das bietet der Kreisjugendring – Altbewährtes und neue Formate
Kreisjugendring-Programm 2026

Wie macht man ein Erfolgsmodell noch erfolgreicher? Indem man „Altbewährtes behält und mutig auch neue Wege geht“. So beschreibt Kreisjugendring-Vorsitzender Bernhard Gruber das druckfrische Jahresprogramm 2026. Bei der Vorstellung der Broschüre bei Landrat Raimund Kneidinger wurde zudem deutlich: Das Angebot ist nicht durch die Nachfrage limitiert, sondern durch die personellen und organisatorischen Voraussetzungen. Viele der Veranstaltungen, Fahrten und Aktionen könnten also ohne Probleme mehrmals durchgeführt werden. KJR-Geschäftsführer Roland Meier: „Das Interesse ist riesig.“

„Kein Wunder“, so das Fazit von Landrat Kneidinger nach Durchsicht des JKJR-Jahresprogramms 2026. Es biete eine breite Palette an Freizeit-, Bildungs- und Präventionsangeboten für Kinder, Jugendliche und Familien und umfasse mehrtägige und eintägige Aktivitäten wie Filmcamp, Erlebniscamp, Reiterlebnistage, Familienbootstour, Abenteuer im Waldspielgelände, sowie Tagesausflüge zu kulturellen und naturbezogenen Zielen.

Wichtig ist KJR-Vorsitzenden Gruber vor allem auch die Ansprache verschiedener Altersgruppen. So werden altersgerechte Workshops und Seminare zu Themen wie Aufsichtspflicht, Prävention sexualisierter Gewalt, Demokratiebildung, Cybermobbing und Essstörungen angeboten. Das Programm lege Wert auf Partizipation, Gemeinschaftserleben und die Förderung sozialer Kompetenzen. Gruber: „Spezielle Formate wie das Ökomobil, das mobile Demokratielabor, die Demokratiemobil-Tour und spielerische Workshops stärken politische Bildung und Mitbestimmung.“

 Mitgliedsverbände und kirchliche Jugendbüros ergänzen das Angebot mit Freizeiten, Fahrten und Wallfahrten. Der KJR unterstützt Familien mit geringem Einkommen durch Zuschüsse und Sozialfonds. Offene Jugendtreffs in verschiedenen Gemeinden bieten regelmäßige Anlaufstellen für Jugendliche. Das Programm wird von engagierten, meist ehrenamtlichen Betreuern begleitet, deren Schulung Voraussetzung für die Mitarbeit ist.

Was will der Kreisjugendring mit seinen Angeboten erreichen? Geschäftsführer Roland Meier bringt es so auf den Punkt: „Wir wollen junge Menschen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu fördern, ihnen neue Erfahrungen ermöglichen und Spaß und Bildung miteinander zu verbinden.“

Ganz neu: Online-Spiel zu einer fiktiven Wahl

Erstmals im Angebot des Kreisjugendrings: Das Online-Spiel „Deine Stimme“ der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit inkl. Nachbesprechung. Es kann von Vereinen, Jugendtreffs oder Schulklassen gebucht werden. Das Game ist in nicht allzu ferner Zukunft angesiedelt. Vier fiktive Parteien stehen zur Wahl. Interaktiv erleben die Spielenden als Gruppe einen erschütternden Überfall: Drei bewaffnete Jugendliche überfallen eine alte Frau. Ein junger Mann, der Zivilcourage zeigt, wird schwer verletzt. Gemeinsam mit der Streamerin Dalila diskutieren die Spitzenkandidaten der zur Wahl stehenden Parteien, wie das Thema Gewalt in der Gesellschaft gelöst werden kann. Dazu bieten die vier Parteien unterschiedliche Lösungsvorschläge an und bemühen sich um die Stimmen der spielenden Gruppe. Diese stimmen immer wieder zu verschiedenen Aussagen der Politikerinnen und Politiker ab und wählen dann in einer geheimen Wahl die Partei, die sie am meisten überzeugt hat. Je nach Wahlergebnis endet das Game in einer Demokratie, einer Diktatur oder mit einem Regierungscoup. Das Spiel ist parteifern und kann auch unabhängig von Wahlen gespielt werden.

Weitere Informationen dazu und zum Programm insgesamt unter www.kjr-passau.de

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