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Geldsegen für die Asamkirche Aldersbach

Symbolische Scheckübergabe mit (v.l.): Christoph Helmschrott, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Passau; Ltd. Regierungsdirektor am Landratsamt Passau Armin Diewald; Klemens Unger, Vorsitzender „Freunde der Asamkirche Aldersbach“; Pfarrer Sebastian Wild; Landrat Franz Meyer; Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbandes Bayern; 1. Bürgermeister Harald Mayrhofer.

Meldung vom 24.01.2020 Sparkassenverband spendet 25.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen

Aldersbach. Rund 12,6 Millionen Euro kostet die Innensanierung der Asamkirche Aldersbach – knapp zwei Millionen Euro davon muss die Pfarrei selbst finanzieren. Schon bei der Landesausstellung 2016 in Aldersbach haben die Verantwortlichen eine Spendenkampagne gestartet, um dieses Kosten stemme zu können.

Über einen Geldsegen von 25.000 Euro kann sich Klemens Unger, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde der Asamkirche Aldersbach“ nun freuen. Der Sparkassenverband Bayern unterstützt mit diesem Betrag die Innensanierung, die seit Ende 2018 läuft. Landrat Franz Meyer hatte sich für die Unterstützung durch den Sparkassenverband eingesetzt und freute sich, dass Verbandspräsident Dr. Ulrich Netzer seinen Vorschlag umgesetzt hat. Der Präsident und der Landrat kennen sich bereits aus Meyers Münchner Zeit als Staatssekretär. Netzer war damals Oberbürgemeister in Kempten. Nun arbeiten beide im Sparkassenverband zusammen, Netzer als Präsident, Meyer als Bezirksvorsitzender des Sparkassenverbands Niederbayern.

Die umfangreiche Innensanierung umfasste vor allem die Bekämpfung des Nagekäferbefalls nahezu aller Holzbauteile. Aber auch an der Innenraumschale des spätbarocken Kirchenbaus besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Rissbildungen im Putz und lockere Deckenstuckteile machten bereits in der Vergangenheit provisorische Sicherungsmaßnahmen erforderlich: Im Rahmen der jetzt begonnenen Innenrestaurierung werden Putz und Stuck an dem Deckengewölbe gesichert, die Fresken und Fassungen der Raumschale sowie der Ausstattung restauriert. Ebenso werden die Einbauten aus Naturstein wie Epitaphien, Chorschranke und die Bodenbeläge instandgesetzt sowie die betriebstechnischen Einrichtungen wie Beleuchtung, Heizung, Lautsprecheranlage und Liedanzeige auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. In etwa fünf Jahren soll die Maßnahme abgeschlossen werden.