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Besuch beim Energie-Pionier

Meldung vom 29.06.2022 Praxislösungen für E-Mobilität: Landrat Kneidinger würdigt Vorreiterrolle von Praml Energie- und Gebäudetechnik

Im intensiven Austausch (v.r.): Landrat Raimund Kneidinger, Martin Praml und Manuel Dehmel

Eine Anerkennung im Rahmen des Landkreis-Umweltpreises 2020/21, Pionier bei Wärmepumpen- und Photovoltaik-Einsatz und jetzt einer der Vorreiter, wenn es um Infrastruktur für E-Mobilität geht: Kein Wunder, dass es beim Betriebsbesuch von Landrat Raimund Kneidinger bei Praml Energie- und Gebäudetechnik (Stammsitz Ruderting) vorrangig um Zukunftsthemen ging – auch wenn die Firma Praml mit dem Gründungsjahr 1972 genauso alt ist wie der Landkreis Passau. Der Landrat konnte dabei die Einschätzung von Martin und Harald Praml voll teilen: „Die eigentliche Energie-Wende kommt noch – und zwar viel tiefgreifender, als wir denken. Die aktuelle Lage zwingt uns, besser heute als morgen aus der Abhängigkeit von fossiler Energie auszusteigen.“ Mit der Wasserstoff-Initiative habe der Landkreis die Weichen gestellt, „aber wir brauchen Lösungen, die schon jetzt greifen,“ so der Landrat – Lösungen, wie sie die Firma Praml seit Jahrzehnten anbiete. „Wärmepumpen waren vor 30 Jahre exotisch. Wir haben darauf gesetzt, trotz damals günstigem Heizöl und Gas. Heute sind unsere Kunden froh, unabhängig zu sein“, erklärte Martin Praml. Und der Trend zur Unabhängigkeit halte an. So habe sich etwa die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen, fast immer kombiniert mit Speicherlösungen, in den letzten Monaten verzehnfacht. Die Firma sei mit ihrem Stammsitz in Ruderting und Niederlassungen u.a. in München und Hamburg landesweit aufgestellt, so Harald Praml. Der Landrat konnte dies nur unterstreichen, die Firma Praml zähle zu den „wirtschaftlichen Leuchttürmen im Landkreis, bundesweit vertreten und mit großer Verbundenheit zum Standort Ruderting“.

Größte Herausforderung für die Unternehmensgruppe mit derzeit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Fachkräftegewinnung. Mit speziellem Motivations-Programmen für Azubis, einer teamorientierten Unternehmenskultur, moderner Kommunikation über soziale Netzwerke und anderen strategischen Maßnahmen gelinge es aber, diese Herausforderung zu meistern, erläuterten die Inhaber. In diesem Zusammenhang werde die Firma Praml auch die Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Standortmarketing von Stadt und Landkreis Passau weiter intensivieren. Roland Gruber, Leiter der Kreisentwicklung, und Danica Huber (Projektleiterin) stellten hier unter anderem die Online-Plattform für Praktika und Ausbildung vor. Seit Jahren sind auch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Partner der Betriebsbesuche. Alexander Wagner, Geschäftsführer des Jobcenter Passau-Land, und Vertreter der Agentur erläuterten unter anderem die Möglichkeiten, bei der Mitarbeitergewinnung auf Förderprogramme zu setzen.

Die Betriebsbesuche unter dem Motto „Landrat trifft Wirtschaft“ haben aus Sicht Kneidingers vorrangig das Ziel, konkrete Anliegen vor Ort kennen zu lernen und Lösungen zu erarbeiten. Zentrales Anliegen der Firma Praml: Schnellere Genehmigungen. „Dieses Thema betrifft uns immer wieder, ob bei eigenen Baumaßnahmen oder Kundenprojekten“, so Martin Praml. Der Landrat zeigte dafür Verständnis, warb aber für das Bestreben der Genehmigungsbehörden, letztlich rechtssichere Entscheidungen zu treffen. Der Landrat: „Niemandem ist mit einer Baugenehmigung geholfen, die ein Gericht wieder einkassiert.“

Gruppenbild in Deutschlands größtem E-Tankstellen-Testpark auf dem Praml-Areal in Ruderting (v.l.): Manuel Dehmel (Leiter eMobility), Harald und Martin Praml, Landrat Raimund Kneidinger, Alexander Wagner (Geschäftsführer Jobcenter), Roland Gruber (Leiter Kreisentwicklung), Danica Huber (Standortmarketing), Hermann Haydn (2. Bürgermeister Ruderting), Alzbeta Razkova, Claudia Plank und Roland Tewes (Vertreter Agentur für Arbeit)

Kategorien: Wirtschaft

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