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Besuch beim „Azubi-Champion“

Das Ehepaar Stefan und Silvia Würdinger (vorne) informierte die Delegation mit (v.l.) Landrat Raimund Kneidinger, Roland Gruber (Leiter Kreisentwicklung), Bürgermeister Florian Gams, Arbeitsvermittlerin Zoya Beck, Alexander Wagner (Geschäftsführer Jobcenter) und Vanessa Pater (Projektleiterin Standortmarketing)

Meldung vom 23.10.2021 Zweirad Würdinger hat Ausbildungsquote von 30 Prozent – Landrat Kneidinger: „Leuchtturm der Wirtschaftsregion Passau“

Vilshofen. 40 Auszubildende bei 120 Mitarbeitern: Mit dieser Quote ist die Firma Zweirad Würdinger  der „Azubi-Champion“  im Landkreis, wie es Landrat Raimund Kneidinger bei seinem ersten Betriebsbesuch im Vilshofener Stammhaus des mittlerweile europaweit agierenden Fahrradhändlers auf den Punkt brachte.

Gemeinsam mit Vilshofens Bürgermeister Florian Gams, Geschäftsführer des Jobcenters Passau Land Alexander Wagner und Arbeitsvermittlerin Zoya Beck von der Agentur für Arbeit zeigte sich Kneidinger überzeugt, dass Unternehmen wie Würdinger die „Leuchttürme sind, mit denen die Wirtschaftsregion Passau zeigt: So geht´s.“ Geschäftsführer Stefan Würdinger machten deutlich, dass das enorme Wachstum mit einer Verdoppelung der Mitarbeiterzahl innerhalb weniger Jahre ohne eigenen Nachwuchs an qualifizierten Kräften nie möglich gewesen wäre. Ergebnis dieser Strategie: Mit rund 15.000 verkauften Fahrrädern pro Jahr, drei Standorten und einem eigenen Logistikzentrum sei das Unternehmen heute ein „Taktgeber der Fahrradbranche in Niederbayern“, so Roland Gruber, Leiter der Kreisentwicklung im Landratsamt Passau. Und wie stark treffen das Unternehmen die derzeitigen Lieferengpässe bei Fahrrädern und Zubehör? Das wollte Vanessa Peter, Projektleiterin des gemeinsamen Standortmarketings von Stadt und Landkreis Passau, wissen. „Wir spüren das natürlich, können aber dank hoher Lagerbestände gegensteuern“, erläuterte Stefan Würdinger. Er rechne damit, dass in der Zweirad-Branche die angespannte Liefersituation auch 2022 ein Thema sein werde.

Gute Ausbildung, innerbetriebliche Qualifizierungsmaßnahmen, Weiterbildung etwa zum Meister, modernste Arbeitsmittel und ein Arbeitsumfeld, das den heutigen Bedürfnissen von jungen Menschen Rechnung trägt, das seien laut  Würdinger die Hauptsäulen, um junge Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Gleichsam unverzichtbare Basis „ist die Präsenz auf den einschlägigen Online-Job-Plattformen und in sozialen Netzwerken“, so der Geschäftsführer.

Der Pandemie-bedingte Zweirad-Boom sorgte aktuell für einen zusätzlichen Umsatzschub, allerdings verzeichnet der Fahrradhändler seit Jahren einen Aufwärtstrend. Das zeigt die Auszeichnung „Bayerns Best 50“, mit der die Staatsregierung alljährlich besonders wachstumsstarke Mittelstandsunternehmen würdigt. Zu den Preisträgern 2020 zählt die Firma Zweirad Würdinger. Und man bleibt auf Wachstumskurs: Derzeit investiert das Unternehmen rund sieben Millionen Euro in den Standort Passau.

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