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Bereits knapp 800 ukrainische Flüchtlinge im Passauer Land

Meldung vom 30.03.2022 Aufnahmequote für den Landkreis erfüllt – Großteil der Geflüchteten in Wohnungen untergebracht

Eines von zwei Teams des Landratsamtes für die Wohnungsvermittlung (bei der Arbeit vor Ort in Sonnen): v.l. Abteilungsleiter Andreas Buettner, die Dolmetscherinnen Anastasiia und Hanna, Melanie Wagner (Servicestelle Ehrenamt) und Rechtsreferendarin Theresa Pflieger.

Lkr. Passau. Knapp 800 ukrainische Geflüchtete sind bereits im Passauer Land untergekommen. Das geht aus Zahlen der Ausländerbehörde am Landratsamt Passau und der Einwohnermeldeämter der Kommunen hervor. Tatsächlich dürften es einige mehr sein, denn wohl nicht alle Geflüchteten haben sich schon bei ihren Wohnsitzgemeinden angemeldet. Zunächst ist damit die Aufnahmequote für den Landkreis Passau erfüllt. Diese sieht bei 50.000 von Bayern aufzunehmenden Geflüchteten eine Quote von 750 für den Landkreis Passau vor.

Laut Landrat Raimund Kneidinger hätten sich die frühzeitigen Vorbereitungen des Landkreises Passau als optimale Strategie erwiesen, deshalb sei alles ruhig und unaufgeregt abgelaufen. „Auch die Inbetriebnahme von Notunterkünften wie Turnhallen oder die Notunterkunft im ehemaligen Krankenhaus Obernzell war bislang noch nicht notwendig,“ so Kneidinger. „Dank der überwältigenden Hilfsbereitschaft von Ehrenamtlichen, Hilfsorganisationen, Wohnungsbesitzern und Hoteliers im gesamten Landkreis konnten wir den Menschen, die vor Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat fliehen mussten ein Dach über dem Kopf geben.“

Viele Geflüchteten sind eigenständig in den Landkreis Passau gekommen, weil sie Verwandte oder Bekannte in der Region haben. Mittlerweile sind aber auch insgesamt zwei Busse mit Menschen ohne konkretes Ziel über die bundesweite Verteilung im Passauer Land angekommen, die zunächst in einem Hotel in Sonnen untergebracht wurden, das dem Landratsamt als Erstanlaufstelle zur Verfügung gestellt wurde. Von dort konnten die meisten Ukrainerinnen und Ukrainer bereits weitervermittelt werden.

Bewährt habe sich dabei auch die Wohnraumbörse des Landkreises, erklärt Raimund Kneidinger. „Damit konnten wir im engen Austausch mit den Kommunen die Geflüchteten mit Vermietern zusammenbringen und geeignete Unterkünfte vermitteln,“ so der Landrat. „Allen, die hier in irgendeiner Form beteiligt waren und zur schnellen Hilfe beigetragen haben, danke ich von Herzen!“

Kategorien: Sonstiges

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