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Wirtschaftswoche des Landkreises Passau

Meldung vom 07.03.2018 Genusstour in der Geniesserbäckerei Pilger

Anlässlich der Wirtschaftswoche 2018 besuchte Landrat Franz Meyer zusammen mit vielen hochrangigen Vertretern aus der Politik und von den Kammern die Geniesserbäckerei Pilger. Der Landrat zählt das 1987 in Breitenberg gegründete Unternehmen zu den Vorzeigebetrieben in der Wirtschaftsregion Passau. „Die Genusssemmel hat hier Hochschulreife, die Familie Pilger und ihre Mitarbeiter verdienten sie allemal. Einmal mehr zeigt sich hier die Gleichwertigkeit der beruflichen zur akademischen Ausbildung. Tradition, Fachkenntnisse und Fortschritt werden hier exemplarisch vorgelebt. Hier wird dem Handwerk ein strahlendes Gesicht gegeben.“

„Gehe achtsam mit den Rohstoffen um, denn sie sind die Basis für gutes Gelingen“. Dieses Zitat vom, leider viel zu früh verstorbenen Unternehmensgründer Manfred Pilger spiegelt die Unternehmensphilosophie wider. „Er hilft nun von oben“, sagt Corinna Pilger. Gemeinsam mit ihrem Bruder David führte sie die Wirtschaftsdelegation auf einer ebenso informativen wie unterhaltsamen Genusstour durch Produktion und Verwaltung. Die Traditionsbäckerei Pilger ist einer der mittelständischen Leuchttürme im Passauer Land. Familie trifft Handwerk, Unternehmergeist sowie Mut und Begeisterung.

Alle Produkte sind in der Geniesserbäckerei handgemacht. Das beginnt bei der handgeschwungenen Breze bis hin zu den selbstgemachten Füllungen für Konditorwaren. Die positive Einstellung der Familie zum Handwerk wirkt sich auch auf die Motivation der Mitarbeiter aus. Wer bei Pilger arbeitet, arbeitet gern hier. Überzeugte Inhaber, eine hochmoderne Produktion, Werte vermittelndes Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot, attraktives Arbeitsumfeld: 204 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende, und knapp acht Millionen Euro Jahresumsatz 2017 sprechen für sich. „Wir werden auch in Zukunft alles versuchen, den jungen Menschen die hohe Attraktivität des Bäckerberufes schmackhaft zu machen“, sagt Corinna Pilger. Sie will Schüler, Lehrer und Eltern begeistern für das traditionelle Handwerk. Denn „altes Brot ist nicht hart, kein Brot zu haben, ist hart“.