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Unwetter und Katastrophen: „BIWAPP“ informiert Bürger direkt

26.03.2018 Landkreis startet neue App-Funktion für Smart-Phone – Download kostenlos

Passau. Zur Information und Warnung der Bevölkerung u.a. bei Großschadenslagen, Katastrophen und anderen wichtigen Ereignissen setzt der Landkreis Passau ab sofort die Bürger­Informations-­ und Warn­App BIWAPP ein. Die kostenfreie Download-Funktion (Google play und AppStore) der entsprechenden App hat jetzt der stellvertretende Landrat Raimund Kneidinger freigeschaltet.
Damit geht der Landkreis neue Wege bei der direkten Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Über diese App können die Nutzer aktuelle Informationen beispielsweise zu Straßensperrungen, Schulausfall, Unwettern, aber auch zu Großbränden, größeren Schadenslagen bis hin zu Katastrophenmeldungen direkt auf ihr Smartphone oder Tablet erhalten. Auch schnelle Meldungen über kurzfristig angesetzte Änderungen etwa von Öffnungszeiten gehören dazu. „Es ist eine wichtige Neuerung, diese Möglichkeit für unsere Bürgerinnen und Bürger in Form einer nutzerfreundlichen App zur Verfügung zu stellen. Verbunden mit der Hoffnung, dass sie möglichst wenig genutzt werden muss, ist es eine zeitgemäße und sinnvolle Ergänzung zu unseren bisherigen Maßnahmen im Falle eines Falles“, erklärt stv. Landrat Raimund Kneidinger. Der Landkreis sei mit drei Katastrophenfällen in den letzten vier Jahren – zuletzt die Sturmnacht im August 2017 - leider mehr mit diesem Thema konfrontiert, als ihm lieb sei. Zur optimalen Vorbereitung auf künftige Schadensfälle größerer Art sei BIWAPP ein „wichtiger und notwendiger Faktor“, so Kreisbrandrat Josef Ascher.
Die entsprechenden Informationen erhalten Nutzer von BIWAPP auf Wunsch per PushBenachrichtigung. Dabei können die Nutzer selbst wählen, für welche Region sie Meldungen erhalten wollen – dies kann ein bestimmter Kilometerradius um den eigenen Wohn-­ oder Arbeitsort sein, aber auch das gesamte Landkreisgebiet. Zudem können bestimmte Meldungstypen deaktiviert werden. "Diese Auswahl trifft auch hier jeder Nutzer individuell“, ergänzt Armin Absmeier als zuständiger Sachgebietsleiter.
Zusätzlich gibt es Kooperationen mit dem Deutschen Wetterdienst und der Notfall­Informations­ und Nachrichten­App (NINA) des Bundes. So werden Unwetterwarnungen ab Warnstufe 3 (rot) und Warnungen des Bundes direkt in der App dargestellt.
Weiterhin verfügt die App über eine Hilferuf­Funktion. Bei eingeschaltetem GPS erkennt die App sofort den aktuellen Standort mit Angabe des Längen­ und Breitengrades. Aus der App heraus kann so direkt die Polizei oder Feuerwehr alarmiert werden.