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Impfzentrum des Landkreises Passau

Meldung vom 19.05.2021 Corona-Schutzimpfungen: Alle aktuellen Informationen dazu auf dieser Seite

Impfzentrum und Impfbus

Das für den Landkreis Passau zuständige Impfzentrum befindet sich in

 94121 Salzweg-Straßkirchen, Bayerwaldstraße 1a
(ehemals Möbelhaus B12, unmittelbar an der B12)

Der Landkreis Passau hat in unmittelbarer Nähe zum Impfzentrum in Salzweg eine Bushaltestelle eingerichtet. Während der Betriebszeiten des Impfzentrums (täglich 8 bis 16.30 Uhr) werden alle Fahrten auf dem Linienkorridor entsprechend umgeleitet. Die Haltestellen Franklbach und Schreiberfeld werden in dieser Zeit über Ersatzhaltestellen bedient. Personen, die einen Termin im Impfzentrum haben, können die entsprechenden Buslinien kostenlos nutzen. Dazu ist beim Busfahrer zunächst die Vorlage des Infoschreibens in Verbindung mit einem Ausweisdokument ausreichend, später müssen die schriftlichen Terminbestätigungen vorgelegt werden. Wir weisen darauf hin, dass aktuell der Ferienfahrplan gilt.

Wahlweise steht auch ein mobiler Impfbus zur Verfügung. Wann dieser in Ihrer Nähe steht, erfahren Sie bei der Terminvergabe.

Seit Anfang März werden im Landkreis Passau zudem Impfungen in Hausarztpraxen durchgeführt. Die Registrierung läuft auch hier über die zentrale Plattform. Die Hausarztpraxen gehen dann auf Ihre impfwilligen Patienten zu.

Anmeldung/Registrierung

Bitte nutzen Sie dazu vorrangig, ggf. mit Unterstützung durch Angehörige, die Möglichkeit der Online-Registrierung:

 

https://impfzentren.bayern/

Um längere Wartezeiten bei der Registrierung zu vermeiden, steht nur für Personen, die diese Möglichkeit auch mit Unterstützung Angehöriger nicht nutzen können unter der Telefonnummer 0851- 2606 auch eine Registrierungs- bzw. Terminhotline zur Verfügung. Betriebszeiten: Montag bis Freitag 8.00 bis 16.00 Uhr

Alle Personen, die bereits das Registrierungs-Angebot unter impfzentren.bayern genutzt bzw. sich auf anderem Wege beim Impfzentrumsbetreiber registriert haben, sind erfasst und müssen sich nicht erneut registrieren. 

Nachdem Sie sich für die Corona-Schutzimpfung registriert haben, erhalten Sie zu gegebener Zeit einen Terminvorschlag. Wir bitten um Verständnis, dass es je nach verfügbarer Impfstoffmenge auch mehrere Wochen bis zur Terminvergabe dauern kann. Die Terminvergabe erfolgt automatisch durch das System aus der Liste aller registrierten Personen unter Berücksichtigung des Alters, möglicher Vorerkrankungen und sonstiger Priorisierungsgründe. Dabei wird der Wohnort berücksichtigt und entweder ein Termin im Impfzentrum oder für einen Standort des Impfbusses angeboten.

Das Impfzentrum nimmt dazu mit den registrierten Personen Kontakt auf und vereinbart zwei Termine – für Erst- und Zweitimpfung.

Was ist zum Impftermin mitzubringen?

  • amtliches Ausweisdokument (z.B. Personalausweis oder Reisepass)
  • Medikamentenliste
  • Impfausweis, Herzpass, Diabetikerausweis (soweit vorhanden)
  • ggf. Nachweis über Priorisierung (z.B. bei medizinischer Indikation: ärztl. Attest über Vorerkrankung; bei beruflicher Indikation: Bestätigung des Arbeitgebers; bei Altersindikation ist ein amtliches Ausweisdokument ausreichend)

Wie läuft der Impf-Termin genau ab?

Beim Betreten des Impfzentrums erfolgt die Anmeldung. Dabei werden die Registrierungsdaten mit den Personendaten abgeglichen. Dazu ist die Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments (Personalausweis oder Reisepass) erforderlich, da wir sicherstellen müssen, dass zunächst nur Personen mit entsprechender Priorisierung geimpft werden. Danach folgt ein Aufklärungsfilm mit anschließendem ärztlichen Aufklärungsgespräch. Dann erst erfolgt die eigentliche Impfung. Vor dem Verlassen des Impfzentrums, bleiben die Geimpften noch für einige Minuten zur Nachbeobachtung in einem Wartebereich.

Priorisierung

Die Priorisierung der Schutzimpfungen erfolgt anhand der Impfverordnung des Bundes. Diese finden Sie hier.

Informationen zu Hausarztimpfungen

Informationen zu Hausarztimpfungen

Seit Anfang März werden im Landkreis zusätzlich zum Impfzentrum und Impfbus auch bei Hausärzten Corona-Schutzimpfungen angeboten. Die Impfungen finden dazu in den verschiedenen Hausarztpraxen statt, die Impfstoffbelieferung und die Abwicklung erfolgt über das Impfzentrum des Landkreises Passau. Die Registrierung war bisher vorab über impfzentren.bayern nötig oder konnte in diesem System durch die Praxis erfolgen. Nun sollen Zug um Zug die Hausärzte im gesamten Bundesgebiet in die Corona-Schutzimpfungen eingebunden werden. Künftig wird die Belieferung der Hausarztpraxen über die Apotheken, die Abwicklung und Dokumentation über die Praxen selbst abgewickelt werden. Im Landkreis Passau wird in einem fließenden Übergang die Belieferung der Hausärzte über das Impfzentrum zurückgefahren.

 

Wer sich künftig beim Hausarzt impfen lassen und keinen Termin im Impfzentrum angeboten bekommen will, muss sich nicht mehr wie bisher über die Online-Plattform impfzentren.bayern registrieren, sondern direkt beim Hausarzt einen Termin vereinbaren.

Wer möglichst schnell einen Impftermin erhalten möchte, sollte neben der Anmeldung beim Hausarzt auch eine Registrierung über impfzentren.bayern vornehmen, um so das jeweils frühestmögliche Impfangebot wahrnehmen zu können. Wenn eine Impfung beim Hausarzt erfolgt ist, sollte der Account unter impfzentren.bayern gelöscht werden.

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Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum oder Impfbus

Wie werden die zu Impfenden ausgewählt?

Die Auswahl und Einladung erfolgt über die bayernweit einheitliche Software BayIMCO. Personen, die sich online, telefonisch oder auf anderem Wege registriert haben, werden entsprechend der Priorisierungsreihenfolge automatisch vom System ausgewählt und per E-Mail oder telefonisch zur Impfung eingeladen. Die Auswahl der zu impfenden Personen erfolgt nach einem festgelegten Algorithmus durch die Software unter Berücksichtigung der Priorisierungsvorgaben und anhand der vor Ort verfügbaren Impfstoffmenge. Dies bedeutet, dass nicht zwangsläufig ältere Patienten vor jüngeren, oder Personen die sich im Januar registriert haben vor denen, die sich im Februar registriert haben, vom System eingeladen werden. Auf das automatische Auswahlverfahren haben die Impfzentren und die Kreisverwaltungsbehörden vor Ort keinen Einfluss.

Erhält man nach der Registrierung sofort einen Termin zur Impfung?

Nein. Das Impfzentrum gibt je nach Impfstoffliefermenge eine bestimmte Anzahl an Terminen frei. Das System wählt dann automatisch unter Berücksichtigung der Priorisierung eine entsprechende Anzahl an Personen aus. Die ausgewählten Personen erhalten dann einen Anruf (bei telefonischer Anmeldung) bzw. per E-Mail einen Terminvereinbarungslink (bei Online-Registrierung). Dies kann aber auch in der höchsten Priorität mehrere Wochen dauern. Der Terminvereinbarungslink ist mehrere Tage gültig. Wenn die E-Mail mit dem Link nicht sofort gesehen wird oder alle Termine schon vergeben sind, einfach in den nächsten Tagen noch einmal probieren.

Kann man vorhersagen, wann man einen Termin erhält?

Nein, da der zentrale Algorithmus die Termine auswählt, lässt sich nicht individuell vorhersagen, wann eine Terminvergabe für einzelne Personen möglich sein wird. Abhängig ist die Dauer bis zur Terminvergabe auch von den vorhandenen Impfstoffkapazitäten.

Wer entscheidet im Einzelfall über eine Priorisierung?

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat eine Impfkommission eingerichtet. Diese besteht aus fünf Mitgliedern und ihr gehören drei Ärzte, eine Person mit der Befähigung zum Richteramt sowie eine in medizinethischen Fragen ausgewiesene Person an. Seit 1. März 2021 ist die Bayerische Impfkommission unter der Geschäftsstelle Marchionistraße 15, 81377 München; E-Mail: antrag@impfkommission.bayern; Website: www.impfkommission.bayern zu erreichen.

Der Bayerischen Impfkommission kommt die Aufgabe zu, in eigener Sachkompetenz objektiv und zentralisiert für den Freistaat Bayern anhand der konkreten Einzelfälle ärztliche Zeugnisse über das Vorliegen eines sehr hohen, hohen oder erhöhten Risikos für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu erstellen.

Es wird über Fälle von Personen entschieden, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes bzw. erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, aber gerade keine der ausdrücklich in der Coronavirus-Impfverordnung benannten Erkrankungen vorliegt.

Folgende Angaben und Unterlagen sind erforderlich

  • Persönliche Angaben: Vor- und Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, Alter, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse (sofern vorhanden)
  • Nachweis einer Einzellfallentscheidung gemäß Antragsformular, dieses darf nicht älter als vier Wochen sein (maßgeblich: Datum der Antragstellung)
  • Ärztliche Unterlagen zur Darlegung der medizinischen Gründe für die Antragsstellung als Einzelfallentscheidung
  • Einverständniserklärung zur Datenweitergabe und Schweigepflichtentbindung des jeweiligen Arztes bzw. der jeweiligen Ärztin gemäß Antragsformular
  • Datum der Antragstellung und Unterschrift

Weitere Informationen sowie der Antrag sind unter www.impfkommission.bayern zu finden.

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