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Pflanzenschutzmittel

Mit dem Begriff Pflanzenschutzmittel (PSM) wird eine Gruppe von etwa 1700 Einzelmitteln zusammengefaßt, die in Landwirtschaft und Gartenbau zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Etwa 270 verschiedene Substanzen sind in diesen Pflanzenschutzmitteln neben Lösungsmitteln, Haftmitteln, Emulgatoren usw. für die eigentliche Wirkung verantwortlich.
Man unterscheidet nach ihren Anwendungsbereichen in Insektizide, Nematozide, Rodentizide, Molluskizide, Fungizide, Herbizide und Wachstumsregulatoren.

Für eine gesundheitliche Bewertung von PSM-Grenzwertüberschreitungen im Trinkwasser werden toxikologisch begründete Richtwerte herangezogen. Dazu gehören die sogenannten ADI- (Acceptable Daily Intake) und DTA-(Duldbare tägliche Aufnahme)-Werte: Bis zu diesen Richtwerten können Verbraucher davon ausgehen, daß auch bei lebenslanger Aufnahme eine Schädigung für sie ausgeschlossen ist. Grundlage für die Festlegung dieser Richtwerte sind umfangreiche Tierversuche und andere toxikologische Untersuchungen in Verbindung mit Sicherheitsfaktoren, die die Übertragbarkeit vom Tier auf den Menschen gewährleisten sollen.