Kreistag Landkreissaal Februar 2017
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Landkreis Passau Landkreis Passau

Verbrennen von Holzabfällen nach der KAT-Lage im Außenbereich

04.09.2017 Aufgrund der großen Trockenheit und der Restfeuchte in den Baumstämmen sowie dem Baumbewuchs sollte derzeit ein Verbrennen von Holzabfällen (Äste, Rinden, Restholz,…) auch außerhalb des bebauten Siedlungsbereiches unterlassen werden.

Sollte trotz der derzeit geltenden großen sicherheitsrechtlichen Bedenken ein Verbrennen durchgeführt werden, sind mindestens folgende Punkte zu beachten:

  • Als Verbrennungsort ist ein frei zugänglicher Bereich, außerhalb des Waldes bzw. der Restwaldflächen und abseits von bebauten Bereichen gewählt werden. Die Wahl des Verbrennungsortes sollte so festgelegt werden, dass eine ausreichende Zufahrtsmöglichkeit für Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr (Achslast 10 t) gegeben ist.

  • Damit durch den Verbrennungsvorgang Menschen und Gebäude in der Umgebung durch giftige Rauchgasse so wenig wie möglich gefährdet werden, ist die Windrichtungsänderung zu beachten und ständig im Auge zu behalten.
    Tritt während des Verbrennens eine Änderung der Wetterlage ein, ist das Feuer unverzüglich zu löschen.

  • Damit ein ungewolltes Übergreifen des Feuers verhindert wird, ist zur sofortigen Brandeindämmung im Bereich der Brandstelle ausreichend Löschwasser (mind. 1000 l) bereitzustellen.

  • Die Feuerstelle ist dauerhaft von einer fachkundigen, leistungs- und reaktionsfähigen Person über 16 Jahre zu überwachen, die darüber hinaus auch die Möglichkeit besitzt im Ausbreitungsfalle unverzüglich über den NOTRUF 112 überörtliche Hilfe herbeizurufen.

  • Die Maßgaben der Bayerischen Pflanzenabfallverordnung sind zu beachten.
    Das Verbrennen ist nur  außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr zulässig.

 

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