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Moderne Musik an „Orten mit Zauber“: So klingt der Landkreis

„Klingende Juwele“ lösen „Klingende Denkmäler“ ab. Landrat Franz Meyer (Mitte), Kulturreferent Christian Eberle (l.) und Kreismusikschulleiter Kurt Brunner (r.) präsentierten die Plakate zur neuen Veranstaltungsreihe.

Meldung vom 16.02.2019 Kreismusikschule startet Konzertreihe „Klingende Juwele“ – Zeitgenössische Musik und Komponistenportraits im Mittelpunkt

Passau. Im Passauer Land gibt es viele zauberhafte Gebäude und Anlagen, in denen sich Gesang und Musik in besonderer Weise erleben lassen. Das will die Kreismusikschule in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat heuer mit der Konzertreihe „Klingende Juwele im Passauer Land“ unter Beweis stellen.

Die Begeisterung von Kurt Brunner für die „Klingenden Juwele“ gilt im doppelten Sinn: Der Leiter der Kreismusikschule freut sich auf das Schloss in Freudenhain, auf die Maria-Ward-Realschule in Neuhaus a. Inn und auf die Portenkirche in Fürstenzell als Veranstaltungsorte, die nach seinen Worten „einen ganz besonderen Zauber besitzen“. Und er freut sich auf „musikalische Edelsteine wie Jennifer Schäfer und Firmian Drost“, die am 22. Februar um 19.30 Uhr im Festsaal von Schloss Freudenhain mit zeitgenössischer Musik von dem in Ortenburg lebenden Komponisten und Musiker Ralf A. Franz das Auftaktkonzert bestreiten. Auch die weiteren Termine (jeweils 19.30 Uhr): 22. März in der Realschule Neuhaus a. Inn (Schloss Neuhaus a. Inn) und am 7. Juni in der Portenkirche Fürstenzell  (Kammerkonzert der Förderklasse) stehen unter dem Motto „Moderne Musik in alten Räumen“. Wichtigstes Anforderungsprofil für die Auswahl der Spielstätten ist dabei ein hochwertiger Konzertflügel. Die Reihe „Klingende Juwele“ führt die „Klingenden Denkmäler“ weiter, allerdings mit festgelegten thematischen und programmatischen Inhalten. Bisherige Spielorte waren beispielsweise die Schlösser in Fürstenstein, Griesbach, Haidenburg, Obernzell, Pillham, Kleeberg, Neuburg und Ortenburg sowie die Kirchen in Aldersbach, Bad Höhestadt, Steinkirchen, Pleinting, Rathsmannsdorf, Thyrnau, Untergriesbach, und viele mehr. Außerdem gab es in dieser Reihe auch Konzerte an besonderen Orten wie im Graphitmuseum Hauzenberg, im Burgkeller Vornbach, im Webereimuseum Breitenberg, im Bruder Konrad Haus Parzham, in der Burgruine Hilgartsberg oder in der Kapelle St. Kolomann.

Kreismusikschule und Kulturreferat hatten bei diesen Veranstaltungen schon in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet. In den nächsten Jahren werden aber nicht nur Denkmäler oder Gebäude als Veranstaltungsorte in Frage kommen, sondern unter anderem auch Gartenanlagen. „Und solche ‚Juwele‘ gibt es im Landkreis genug“, weiß auch Kulturreferent Christian Eberle.

Für Landrat Franz Meyer zeigt die Kooperation von Kreismusikschule und Kulturreferat einen wesentlichen Erfolgsfaktor des Kulturlandkreises Passau. Denn erst die Bündelung vieler Kräfte und die kreativen Anregungen aus verschieden Blickwinkeln „ergeben das Gesamtbild unseres vielfältigen Kulturlebens“. Die Idee, besondere Orte und Plätze des Landkreises mit den herausragenden Leistungen der Kreismusikschule und ihrer jungen Talente zu kombinieren, sei ein Markenzeichen der Kulturarbeit im Passauer Land geworden, so der Landrat.

Dabei ist der Zugang zu diesen „musikalischen Hochgenüssen“ wie sie Kurt Brunner voller Überzeugung verspricht, denkbar einfach: Der Eintritt ist zu allen Konzerten der Veranstaltungsreihen frei – allerdings sind Spenden natürlich erwünscht.