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AUFStaatliche Wohnungsbauförderung - Eigenheime
  • Beratung und
  • Bewilligung von staatlichen Wohnungsbauförderungsmitteln für Eigenheime und eigengenutzte Eigentumswohnungen  

Es gehört zum Grundbedürfnis des Menschen bedarfsgerecht zu wohnen. Die wirtschaftliche Sicherung eines angemessenen und familiengerechten Wohnens ist aber für viele Menschen aus eigener Kraft nicht möglich.  Im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung hilft deshalb der Staat beim Bau oder Erwerb von Eigenwohnungen. Der Traum von den eigenen "vier Wänden" kann Wirklichkeit werden.

Die Fördermöglichkeiten im Überblick:

I. Bayerisches Wohnungsbauprogramm

I.1. Staatliches Baudarlehen zum Bau und Erwerb von Eigenwohnraum in der Form von:

  • Einfamilienhäusern,
  • Zweifamilienhäusern (einschließlich darin befindlichen Mietwohnraums) und
  • Eigentumswohnungen

Die Förderung besteht aus einem Darlehen und einem einmaligen Zuschuss für Haushalte mit Kindern. Der Zinssatz des Darlehens beträgt für die ersten 15 Jahre der Laufzeit 0,5  v. H. jährlich. Voraussetzung für eine Förderung ist u. a. die Einhaltung der Einkommensgrenze. Die knappen Mittel reichen voraussichtlich nicht aus, um alle Antragsteller berücksichtigen zu können. Die Auswahl der zu fördernden Bauvorhaben richtet sich deshalb nach der sozialen Dringlichkeit der Anträge. Ein Fördervorrang wird Maßnahmen eingeräumt, die vorhandene Bausubstanz nutzen (z. B. Änderung oder Erweiterung von Gebäuden, Zweiterwerb).

I.2. Bauliche Maßnahmen zur Anpasssung von Wohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung:

Die Förderung besteht aus einem zins- und tilgungfreien Darlehen von max. 10.000 €. Mehr dazu hier.

II. Bayerisches Zinsverbilligungsprogramm

Zinsverbilligtes Kapitalmarktdarlehen zum Neubau und Erwerb von Eigenwohnraum in der Form von

  • Einfamilienhäusern,
  • Zweifamilienhäusern (nur für die vom Antragsteller vorgesehene Wohnung) und
  • Eigentumswohnungen

durch ein zunächst 10 Jahre zinsverbilligtes Darlehen aus dem Zinsverbilligungsprogramm der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt. Die Höhe des Darlehens darf 30 % der veranschlagten Gesamtkosten nicht überschreiten und beträgt max. 100.000 €.

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Bitte beachten Sie, dass wir Sie über die wesentlichen Förder- und Darlehensbedingungen in einem persönlichen Beratungsgespräch informieren müssen. Aufgrund umfangreicher Prüfungen ist in der Regel mit einer mehrwöchigen Bearbeitungsdauer ab dem Eingang des vollständigen Antrags beim Landratsamt Passau und der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt (Förderbank, die die bankmäßige Abwicklung der Darlehen vornimmt) bis zum Abschluss des Darlehensvertrags zu rechnen. Vereinbaren Sie deshalb frühzeitig einen Termin.

Der Förderantrag muss vor Baubeginn bzw. Abschluss des notariellen Kaufvertrages gestellt werden. Bereits begonnene Vorhaben dürfen nicht gefördert werden.

Ein Rechtsanspruch auf die Bewilligung der Fördermittel besteht nicht!

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Die Antragsformblätter erhalten Sie bei der Bewilligungsstelle im Landratsamt Passau oder per Download auf dieser Seite. Zum Download benötigen Sie ggf.  Adobe Reader herunterladen

Anschrift

- SG 63 Landratsamt Passau
Domplatz 11
94032 Passau
Telefon: 0851/397 - 298 (Hotline)
Fax: 0851/397-303
E-Mail: E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Internet: www.landkreis-passau.de

Öffnungszeiten

nach telefonischer Vereinbarung, darüber hinaus
Mo - Do: 8.00 bis 16.00 Uhr;
Fr. 8.00 bis 12.00 Uhr

Für Sie zuständig

AnsprechpartnerTelefonTelefaxZimmer Nr.e-mail
Janine Bütau
Aufgabenverantwortliche
+49 851 397-2960851/4905958401.13E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Otto Wagner
Aufgabenverantwortlicher
+49 851 397-2980851/4905952981.12E-Mail-Adresse des Ansprechpartners

Entstehende Kosten

Die Bearbeitung der Anträge durch das Landratsamt Passau ist kostenlos, für die Bearbeitung des Darlehens fallen Verwaltungskosten an.

Gesetzliche Grundlagen

Bayerisches Wohnraumförderungsgesetz (BayWoFG)Wohnraumförderungsbestimmungen 2012 (WFB 2012), Verordnung zur Durchführung des Wohnraumförderungs- und Wohnungsbindungsrechts (DVWoR)

Bemerkungen

Rechtswirksame Erklärungen und Rechtsbehelfe können nicht per E-Mail eingereicht werden.

Zur Antragstellung verwenden Sie bitte die Formblätter.

Formulare

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