PCP wird als Konservierungsmittel mit einem breiten fungiziden und bakteriziden Wirkungsspektrum überwiegend zum Holzschutz eingesetzt und gelangt bei der Verwendung – vor allem in Holzschutzmitteln – durch Ausgasung und Auswaschen in den Lebensbereich des Menschen. PCP wird auch zur Textilimprägnierung und bei der Lederbehandlung verwendet.

In der Umwelt wird PCP heute ubiquitär gefunden: in der Luft, in Oberflächengewässern, Böden, Pflanzen, Tieren, in Muttermilch, in menschlichen Geweben sowie in Körperflüssigkeiten.

Die Aufnahme von PCP erfolgt in erster Linie durch Einatmen mit der Atemluft und Kontakt über die Haut, aber auch mit der Nahrung. PCP kann Gesundheitsschäden wie Leberzirrhose, Knochenmarksschwund und Nervenschädigungen hervorrufen.